Hauptversammlung wählt Jorge Martins in den Aufsichtsrat der REpower Systems AG

Hamburg: Auf der Hauptversammlung der REpower Systems AG (WKN 617703) in Hamburg haben die Aktionäre der Gesellschaft erneut ihre Unterstützung ausgesprochen. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden mit deutlichen Mehrheiten entsprechend der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat verabschiedet. Mit knapp 100 Aktionären waren mehr als 53 Prozent des stimmberechtigten Kapitals vertreten. Zu den Tagesordnungspunkten zählte unter anderem auch die Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds, da Frau Monika Kuck ihr Amt zum heutigen Tage niedergelegt hat. Die Hauptversammlung hat für Frau Kuck Herrn Jorge Martins, Geschäftsführer des neuen REpower Großaktionärs Martifer, in den Aufsichtsrat gewählt.

Die heutige ordentliche Hauptversammlung der REpower Systems AG stimmte angesichts der Ergebnisentwicklung im Jahr 2004 im Sinne des Verwaltungsvorschlags gegen die Ausschüttung einer Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit entlastet. Die Hauptversammlung hat für Frau Monika Kuck, die ihr Amt heute niederlegte, Herrn Jorge Martins, Geschäftsführer des neuen REpower Großaktionärs Martifer, in den Aufsichtsrat gewählt. Die Susat & Partner oHG wurde erneut zum Wirtschaftsprüfer bestellt.
In einer engagierten Rede wies der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Fritz Vahrenholt neben der Erläuterung des Jahresergebnisses ebenso auf die erreichten Meilensteine wie die Verzehnfachung der Exportquote und die erfolgreiche Aufstellung der weltgrößten Windenergieanlage REpower 5M hin. Darüber hinaus übte er deutliche Kritik am Standort Hamburg, Unternehmenssitz der REpower Systems AG:

„Wir haben die Erwartung an die Länder, in denen wir tätig sind, Teststandorte für Spitzentechnologie aus Deutschland zur Verfügung zu stellen, damit diese weltmarktfähig wird. Ich finde es daher beschämend, dass das Bundesland unseres Unternehmenssitzes uns nun fast ein Jahr nach Antragstellung hat wissen lassen, dass es in Hamburg keinen Standort für unsere 5 M-Anlage gibt, nachdem man unserem Wettbewerber aus Aurich zwischenzeitlich zwei Teststandorte zur Verfügung gestellt hat. Das ist ein unfreundlicher Akt des Senats, der gerne die Unternehmenssteuern kassiert, aber sonst nichts zur Weiterentwicklung von REpower beitragen will. Insofern planen wir derzeit, unsere Steuern zukünftig woanders zu zahlen, zum Beispiel in Schleswig-Holstein.“