HUSUMWind 2005: REpower zieht positive Bilanz Standorte in Deutschland gesichert

Hamburg: Nach dem Ende der diesjährigen Fachmesse HUSUMWind zieht das Windenergieanlagen-Unternehmen REpower Systems AG eine positive Bilanz. Der REpower-Messestand wurde von internationalen Kunden, Interessenten, Vertretern der Zuliefererindustrie sowie auch von offiziellen Delegationen überaus gut besucht; die neue 2-Megawatt-Anlage vom Typ MM92 stieß dabei auf großes Interesse. Die Anlage, die nächstes Jahr weltweit vertrieben wird, konnte während der Messewoche mittels eines Shuttle-Services auch auf dem REpower-Werksgelände besichtigt werden. Eine weitere Anlage wurde kürzlich in der Nähe, in St. Michaelisdonn (Schleswig-Holstein) errichtet und läuft seitdem erfolgreich im Testbetrieb.

Das Unternehmen gibt außerdem bekannt, dass die große Mehrheit seiner Mitarbeiter den angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen im Rahmen des Restruktu-rierungsprogramms „RE-Act“ zugestimmt hat und damit die REpower-Standorte gesichert sind.

Die im Schnitt von knapp 85 Prozent der REpower-Mitarbeiter an den Standorten (Hamburg, Husum, Osnabrück, Rendsburg und Trampe) unterschriebene und mitgetragenen Maßnahmen sehen eine befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie einen befristeten Gehaltsverzicht vor, der durch Absenkung des 13. Gehalts in den Jahren 2005 und 2006 bzw. der monatlichen Gehälter bis Ende 2006 umgesetzt wird. Im Gegenzug erhalten die REpower-Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis zum 31. Dezember 2007.

Der REpower-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: „Neben dem positiven externen Messe-Echo auf unsere Produktneuheiten ist die breite Zustimmung der REpower-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Kostensenkungsplan eine besonders erfreuliche interne Nachricht. Wir sind stolz, dass unsere Mitarbeiter hinter dem Unternehmen stehen und dazu beitragen, dass wir wieder Kurs auf die Gewinnzone nehmen können“.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin stattete REpower während seines Eröffnungsrundgangs einen Besuch ab. Er erkannte im Gespräch mit dem REpower-Vorstandsvorsitzenden die führende Rolle des Unternehmens auf dem Offshoresektor an und machte deutlich, dass ohne den Ausbau der Offshore-Windenergie die Kyoto-Ziele nicht erreicht werden. Ein Schritt in diese Richtung ist der Pilotwindpark vor Borkum, dem Trittin kürzlich die Standortrechte überreichte. Auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, kündigte beim Gespräch am REpower-Messestand an, sich weiterhin für die Windenergie im „Windland“ Schleswig-Holstein einzusetzen und REpower bei der Identifizierung weiterer Standorte für die derzeit größte Windkraftanlage der Welt, die REpower 5M, zu unterstützen.

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: „Wir von REpower fühlen uns der HUSUMWind verbunden, da wir einer der größten Arbeitgeber in der Region sind. Der internationale Kontaktaustausch auf unserem Messestand hat wieder einmal bewiesen, dass die deutsche Windindustrie Exportschlager und ein unverzichtbarer Motor mit vielen Tausenden Arbeitsplätzen, insbesondere hier in Schleswig-Holstein, geworden ist und bleiben wird. Das muss die künftige Landes- und Bundespolitik weiterhin berücksichtigen.“