REpower erhöht Umsatzprognose für 2006 auf EUR 450 Millionen Aufstellungsziel für Geschäftsjahr 2005 knapp erreicht Steigerung des Auslandsanteils auf 72,4 Prozent


Hamburg: Die REpower Systems AG (WKN 617703) erwartet im Geschäftsjahr 2006 die Aufstellung von mindestens 250 Windenergieanlagen und erhöht ihre Umsatzprognose von zuvor EUR 400 Millionen auf rund EUR 450 Millionen. Das Ergebnis auf EBIT-Basis wird voraussichtlich etwa EUR 13 Millionen betragen. Das Aufstellungsziel für das Jahr 2005 von 200 Windenergieanlagen wurde mit insgesamt 201 Anlagen nur knapp überschritten. Die Errichtung weiterer Windenergieanlagen verschob sich aufgrund von Lieferengpässen und Wetterwidrigkeiten in das Geschäftsjahr 2006. Die Umsatz- und Ergebnisziele für 2006 enthalten keine wirtschaftlichen Effekte aus den vorgenannten Aufstellungsverzögerungen, die daher zu einer weiteren Ergebnisverbesserung führen können.

Die REpower Systems AG hat Jahr 2005 insgesamt 201 Windenergieanlagen nach 166 Windenergieanlagen im Vorjahr errichtet. Die installierte Leistung erhöhte sich aufgrund des steigenden Umsatzanteils der 2 Megawatt MM-Baureihe überproportional um 33,3 Prozent von 274,5 auf 366 Megawatt (MW). Im Ausland wurden 142 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 265 MW errichtet. Damit wuchs der Auslandsanteil bezogen auf die installierte Leistung von 31,9 Prozent im Jahr 2004 auf nun 72,4 Prozent. Den höchsten Absatz erzielte REpower im Geschäftsjahr 2005 mit einer installierten Leistung von 129,5 MW in Frankreich, gefolgt von Deutschland (101 MW), UK (34 MW), Italien (30 MW) und Portugal (20 MW). Die übrigen Windenergieanlagen verteilen sich auf Japan, China, Australien, Belgien und Tschechien.

Lieferengpässe bei Schlüsselkomponenten wie Getriebe und Rotorwellen sowie anhaltende Wetterwidrigkeiten führten im Dezember zu einer Verschiebung einiger Aufstellungen und Inbetriebnahmen in das Jahr 2006. So wird beispielsweise die Fertigstellung des Projekts Ffynnon Oer in UK seit mehreren Wochen durch anhaltenden Sturm verzögert. In Deutschland haben starke Regenfälle in der ersten Dezemberhälfte die Zuwegung eines Windparkprojektes verschlammt, so dass die Baustelle für Schwertransporter unbefahrbar wurde. Aufgrund des Wintereinbruchs zum Jahresende wurden zudem sämtliche Transporte in Deutschland und Frankreich gestoppt. Insgesamt wurde daher die Errichtung von weiteren 25 Windenergieanlagen ins Folgejahr verschoben. Durch die Anwendung der so genannten Percentage-of-Completion-Methode können die geplanten Umsatz- und Ergebnisbeiträge dieser Windenergieanlagen teilweise realisiert werden.

Für das Geschäftsjahr 2006 plant die REpower Systems AG ohne Berücksichtigung der oben genannten 25 Anlagen, die zu Beginn des Geschäftsjahres 2006 aufgestellt werden, die Installation von mindestens 250 Windenergieanlagen. Auf dieser Basis erwartet REpower eine Umsatzsteigerung auf rund EUR 450 Millionen sowie ein Ergebnis auf EBIT-Basis von etwa EUR 13 Millionen.