REpower: Erster Windpark mit Anlagenzertifikat im Sinne der SDLWindV eingeweiht

  • Windpark Kronprinzenkoog eines der größten Repowering-Projekte Norddeutschlands
  • Gesamtleistung des Windparks von 12,3 MW auf 30,75 MW erhöht

Hamburg: Die REpower Systems AG (WKN 617703) hat mit der Repowering GbR Kronprinzenkoog ein Windparkprojekt im Landkreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) eingeweiht. Bei einem der größten Repowering-Projekte in der Region wurden 29 ältere Anlagen durch 15 leistungsstarke Multimegawatt-Turbinen der Baureihe MM ersetzt. So konnte die Gesamtleistung des Windparks Kronprinzenkoog nahezu verdreifacht werden. Das Projekt ist zudem der erste REpower-Windpark, der ein Anlagenzertifikat im Sinne der Systemdienstleistungsverordnung (SDLWindV) erhalten hat.

Im Windpark Kronprinzenkoog wurden seit Anfang Juni vier Anlagen des Typs REpower MM92 mit je 80 Metern Nabenhöhe sowie elf REpower MM82 mit je 59 Metern Nabenhöhe errichtet und in Betrieb genommen. Die insgesamt 15 Anlagen haben eine Nennleistung von je 2,05 Megawatt (MW). Jens Müller-Nielsen, Bereichsleiter der Business Unit Deutschland bei REpower: „Kronprinzenkoog ist eines unserer größten Projekte in Deutschland in den letzten Monaten. Es ist zudem ein positives Beispiel dafür, wie die Windressourcen einer Region bestmöglich und effizient genutzt werden können. Durch die in Deutschland geltenden Abstandsregelungen werden meist nur noch kleinere Flächen für Windparks ausgewiesen. Gerade hierzulande liegt deshalb ein großes Potenzial im Ersatzanlagengeschäft.“

Kronprinzenkoog ist zudem der erste REpower-Windpark, der ein Anlagenzertifikat im Sinne der SDLWindV erhalten hat und somit nachweislich die hohen Netz­anforderungen in Deutschland erfüllt. Müller-Nielsen: „Wir sind stolz darauf, mit unserem doppelt-gespeisten System erneut Vorreiter der Branche zu sein. Bereits im April lagen für alle Varianten der Baureihe die entsprechenden Einheitenzertifikate vor, so dass die Betreiber schnell und reibungslos alle nötigen Sachverständigen­gutachten für den Windpark erhalten haben – ein wichtiges Signal auch für unser Deutschland-Geschäft.“