REpower-Offshore-Anlagen in Thornton Bank und alpha ventus erreichen im Betrieb erstklassige Ergebnisse

  • Turbinen im Windpark Thornton Bank erzielen Spitzenwerte hinsichtlich des Stromertrags und der technischen Verfügbarkeit
  • REpower-Anlagen im Testfeld alpha ventus liefern ebenfalls positive Kennzahlen

Hamburg: Die REpower Systems AG (WKN 617703) zieht knapp ein Jahr nach der vollständigen Inbetriebnahme des belgischen Windparks Thornton Bank eine positive Bilanz. So liegt die Verfügbarkeit der sechs Turbinen des Typs REpower 5M seit sechs Monaten kontinuierlich über 97% und damit trotz der widrigen Einsatzbedingungen auf der offenen See auf dem Niveau von Onshore-Turbinen. Seit der offiziellen Inbetriebnahme wurden bereits über 4.000 Volllaststunden pro Turbine registriert.

Auch die sechs im deutschen Testfeld alpha ventus installierten REpower-Anlagen haben über die ersten Betriebswochen und -monate äußerst positive Kennzahlen geliefert und laufen auch aktuell einwandfrei. Mehrere der dort installierten Turbinen haben den Probebetrieb bereits vollständig absolviert.

Die erste Ausbaustufe des Projekts Thornton Bank mit sechs REpower-Turbinen wurde Ende Juni 2009 offiziell in Betrieb genommen und erreichte im verbleibenden Jahr bereits eine technische Verfügbarkeit von 94%. Der Windpark liegt 28 Kilometer vor der belgischen Küste in Wassertiefen zwischen zwölf und 27 Metern und ist damit einer der ersten Parks mit weiter Entfernung von der Küste und entsprechend herausfordernden Servicebedingungen. REpower Chief Technology Officer (CTO) Matthias Schubert: „Wir haben uns sehr bewusst auf diese erschwerten Zugangsmöglichkeiten eingestellt. Durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen im Service konnte die technische Verfügbarkeit für das laufende Jahr auf über 97% gesteigert werden – ein Spitzenwert, den selbst viele an Land installierte Anlagen nicht erreichen.“

Möglich wurde dies durch fortwährende Optimierung des Wartungskonzepts und die so erreichte Verkürzung der Stillstandzeiten während der Inspektionen. Fehler werden durch ein Permanent Monitoring System (PMS) sofort erkannt und von den vor Ort stationierten Servicetechnikern der REpower Benelux unmittelbar behoben. Parallel arbeitet ein Team von Spezialisten an der nachhaltigen Beseitigung jedes einzelnen Fehlerbildes. So konnte ein im Vergleich zu Onshore-Standorten eindrucksvoller Wert von mehr als 4.000 Volllaststunden bereits im ersten Betriebsjahr erreicht werden. „Damit wurde der Beweis erbracht, dass wir offshore mit deutlich mehr Wind als an Land und damit mit wesentlich höheren Stromerträgen rechnen können“, so Schubert.

Auch im Windpark alpha ventus verzeichnet REpower positive Ertragszahlen. Schubert betont: „Unsere Anlagen dort laufen einwandfrei und haben sich im Testfeld bewährt. Hier kommt uns die Erfahrung zu Gute, die wir mit mehr als zwei Dutzend Anlagen an küstennahen Landstandorten und auf See seit Errichtung des Prototypen 2004 sammeln konnten.“ Das Design der REpower Offshore-Anlagen sei zudem auf die Besonderheiten ausgelegt, die der Betrieb auf hoher See mit sich bringe: „Unsere Offshore-Turbinen sind besonders servicefreundlich konstruiert, so dass auch Großkomponenten der Anlage wie z.B. das Getriebe im Zweifelsfall vor Ort – also auf hoher See und fernab der Küste – ohne Großgerät repariert werden können“, so Schubert.