REpower plant befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41,5 Stunden - Konzept zur Standortsicherung in Deutschland - Beschäftigungsgarantie bis Ende 2007

Hamburg: Zur Sicherung ihrer Produktionsstandorte in Deutschland beabsichtigt die REpower Systems AG, Kostensenkungs- maßnahmen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms „RE-Act“ durchzuführen, die unter anderem auch auf eine Reduzierung der Personalkosten zielen.

Hierzu hatte der Vorstand der REpower Systems AG in Zusammenarbeit mit Gewerkschaftsvertretern in intensiven Tarifverhandlungen ein Konzept erarbeitet, das jedoch seitens der Gewerkschaft in wesentlichen Teilen keine Zustimmung fand. Durch weitere Verhandlungen auf betrieblicher Ebene mit den Betriebsräten der REpower-Standorte Husum (Schleswig-Holstein) und Trampe (Brandenburg) wurde sodann am Standort Trampe eine Vereinbarung erzielt, die eine befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie einen befristeten Gehaltsverzicht sämtlicher Mitarbeiter vorsieht, der durch Absenkung des 13. Gehalts in den Jahren 2005 und 2006 umgesetzt werden soll. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis zum 31. Dezember 2007. Dieses Verhandlungsergebnis soll nun auch an den übrigen Standorten verabschiedet werden.

Der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: „Wir sind zuversichtlich, dass dieses tragfähige Konzept bei unseren Mitarbeitern breite Zustimmung erhalten wird. Eine befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41,5 Stunden – ab dem 01. Januar 2008 gilt wieder die bisherige Arbeitszeit – sichert den Erhalt aller Arbeitsplätze. Dies ist uns wichtig, da wir am Standort Deutschland weiterhin wettbewerbsfähig gegenüber internationalen Anbietern bleiben wollen.“