REpower revidiert Prognose für das laufende Geschäftsjahr

  • Gesamtleistung 1,25 bis 1,35 Mrd. Euro
  • EBIT-Marge von 5% bis 7%
  • Kostensenkungsmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbs-fähigkeit

Hamburg: Der Vorstand der REpower Systems AG (WKN 617703) hat den Ausblick auf die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres angepasst. Das Unternehmen erwartet nunmehr eine Gesamtleistung in Höhe von 1,25 bis 1,35 Mrd. Euro (bisher: 1,5 bis 1,6 Mrd. Euro) und eine operative Ergebnismarge (EBIT-Marge) von 5% bis 7% (bisher: 7,5% bis 8,5%). Wesentliche Ursache hierfür ist eine weiterhin zunehmende Anzahl von Projektverschiebungen, insbesondere aufgrund ausstehender Finanzierungszusagen. Angesichts der schwachen Marktentwicklung konnten diese Projektverzögerungen im laufenden Geschäftsjahr nur in geringem Umfang durch adäquate Ersatzaufträge kompensiert werden.

Andreas Nauen, CEO der REpower Systems AG, betonte: „Es handelt sich zum größten Teil um reine Projektverschiebungen. Das heißt, Windparks werden später realisiert als ursprünglich geplant. Wir erwarten mittel- bis langfristig – in Einklang mit den Marktprognosen – für unser Unternehmen sowie für die gesamte Windindustrie weiteres Wachstum und damit eine steigende Nachfrage nach REpower Onshore- und Offshoreprodukten.“

Vor dem Hintergrund des Preis- und Margendrucks hat der Vorstand bereits umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von REpower eingeleitet: Hierzu zählt vor allem die verstärkte Nutzung von Kostenvorteilen durch Komponenteneinkauf in Asien, insbesondere in China und Indien. Im ersten Schritt wird dabei überwiegend auf etablierte, bestehende Lieferanten zurückgegriffen, die über entsprechende lokale Fertigungsstätten verfügen. 2011 plant die Gesellschaft darüber hinaus, Windenergieanlagen in Asien zu produzieren. Die dort gefertigten Turbinen sollen für die Lieferung nach Australien, Neuseeland und in die USA genutzt werden.