REpower Systems AG: Endgültige Geschäftszahlen für 2005 Auftragsbestand steigt um mehr als 50 Prozent BWE Service-Ranking: REpower bestätigt Platz 2


Hamburg: Die REpower Systems AG (WKN 617703) hat im Geschäftsjahr 2005 eine Gesamtleistung von EUR 335,1 Millionen (Vorjahr EUR 301,4 Millionen) erzielt. Der Umsatz betrug im Berichtszeitraum EUR 328,1 Millionen (Vorjahr EUR 320,7 Millionen). Das Betriebsergebnis lag mit EUR –4,3 Millionen knapp unter dem Vorjahresniveau von EUR –3,6 Millionen*. Ursache hierfür waren unter anderem Einmaleffekte aus dem Restrukturierungsprogramm „RE-Act“, die das Betriebsergebnis mit rund EUR 7,0 Millionen belasteten. Das Nettoergebnis verbesserte sich von EUR –9,6 Millionen* im Vorjahr auf EUR –6,8 Millionen.

Erstmals erzielte REpower den höchsten Absatz außerhalb Deutschlands. So hat die französische Tochter REpower S.A.S. im vergangenen Jahr 69 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 129 Megawatt in Frankreich und Belgien installiert. Der Auslandsanteil erhöhte sich im Jahresverlauf bezogen auf die installierte Leistung von 31,9 Prozent auf 72,4 Prozent. Bezogen auf den Umsatz betrug der Auslandsanteil 73,1 Prozent gegenüber 32,7 Prozent im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr von EUR 320,7 Millionen auf EUR 328,1 Millionen. Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) lag im Jahr 2005 mit EUR –4,3 Millionen knapp unter dem Vorjahreswert von EUR –3,6 Millionen*.

Ursache für den leichten Rückgang sind unter anderem Einmaleffekte aus der durchgeführten Restrukturierung in Höhe von insgesamt EUR 7,0 Millionen. Dazu gehören im Bereich des Personalaufwands Abfindungen in Höhe von rund EUR 1,4 Millionen sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2,0 Millionen, ein erhöhter Aufwand für Interimsmanagement sowie Rechts- und Beratungskosten von EUR 2,7 Millionen und ein Forderungsverlust auf Stromeinspeiseerlöse von EUR 0,9 Millionen. Darüber hinaus konnten die geplanten Sparpotenziale des Effizienzsteigerungsprogramms „RE-Act“ im Teilbereich Einkauf nicht vollständig erreicht werden, da das starke Marktwachstum im Jahr 2005 zu einer deutlichen Verknappung einiger zentraler Komponenten für Windenergieanlagen führte.

Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich von EUR –9,6 Millionen* auf EUR –6,8 Millionen.

Aufgrund von Vertragsstornierungen wegen nicht erlangter Baugenehmigungen wurde der Auftragsbestand um insgesamt 44 Windenergieanlagen bereinigt, erhöhte sich aber insgesamt dennoch deutlich.

Zum 31. Dezember 2005 konnte der Auftragsbestand um mehr als 50 Prozent von 231 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 421,5 Megawatt auf 350 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 666,0 Megawatt gesteigert werden. Der Auftragsbestand umfasst Verträge über 232 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 444,0 Megawatt, die im Jahr 2005 geschlossen wurden.

Das Preisniveau für Windenergieanlagen hat sich im vergangenen Jahr spürbar verbessert. So wurde beim Auftragseingang im Berichtszeitraum ein durchschnittlicher Preis von EUR 853.726 je Megawatt erzielt, während für die Altaufträge aus den Vorjahren ein Durchschnittspreis von EUR 730.175 je Megawatt erlangt wurde.

Darüber hinaus behauptet sich REpower in der jährlichen Serviceumfrage des Bundesverbands Windenergie als zweitbester Hersteller mit einem Durchschnittswert von 2,54 (Schulnotensystem) hinter dem seit Jahren erstplatzierten Wettbewerber Enercon. An dritter Stelle folgt Siemens. Befragt wurden 2.023 im Bundesverband gemeldete Betreiber. Die Wechselbereitschaft der REpower-Kunden beträgt weiterhin 0,0 Prozent – d.h. kein Betreiber würde von REpower zu einem anderen Serviceunternehmen wechseln, obwohl laut Umfrageergebnis die Wechselbereitschaft im Gesamtmarkt zugenommen hat.

* Abweichungen zu den im Geschäftsbericht 2004 veröffentlichten Zahlen resultieren aus der retrospektiven Anwendung von IFRS2.